Facts zum Bodyweight-Training. Hier wird mit den drei häufigsten Mythen aufgeräumt.

September 3, 2018

Über das Training mit dem eigenen Körpergewicht werden gerne Unwahrheiten verbreitet: „Bringt nichts, ist nicht intensiv genug, verbrennt zu wenig Kalorien, baut keine Muskeln auf…“ – alles Mythen! Daher hier die drei wichtigsten Facts zum Training ganz ohne Maschinen, Equipment und Gewichte.

 

Mythos No.1: Mit Bodyweight-Training kann man keine Muskeln aufbauen.

Falsch! Denn funktionelle Übungen mit deinem eigenen Körpergewicht reichen als Reiz völlig aus und fordern deinen Körper oft mehr als eindimensionale Bewegungen an einem Fitnessgerät. Denn für den Muskelaufbau braucht es nicht viel mehr als eine für den Körper ungewohnte Belastung und Regenerationszeit, in der er sich an die Belastung gewöhnen kann, bevor ein neuer ungewohnter Reiz gesetzt wird.

Das stadt.land.fit-Training zielt genau auf diesen Mechanismus ab: kein Training gleicht dem anderen, damit sich die Muskulatur immer wieder auf neue Herausforderungen einstellen muss und dein Körper schnell Muskeln aufbaut.

 

Mythos No.2: Beim Bodyweight-Training kann man den Widerstand nicht verändern.

Falsch! Nur weil Du nicht immer noch mehr Gewichte auflegen kannst oder schwerere Hanteln verwenden kannst, bedeutet das nicht, dass man den Widerstand nicht verändern kann. Über eine Veränderung des Winkels, eine Anpassung der Belastungsdauer bei jeder Wiederholung (der sogenannten Time under Tension) oder einen ungewohnten Untergrund kann man den Widerstand immer wieder variieren.

Versuche doch mal bei Push-Ups bei jeder Wiederholung den Körper ein paar Sekunden lang knapp über dem Boden zu halten. Dies ist die Time under Tension, in der der Muskel unter Spannung gehalten wird und die den Muskelaufbau beeinflusst.

Oder hast Du beispielsweise schon mal Squat Jumps im Schnee gemacht oder auf dem weichen Boden einer Finnenbahn? Oder probiere doch mal Frog Jumps im Sand aus und Du spürst, dass man auch ohne Zusatzgewichte den Widerstand verändern kann.

 

Mythos No.3: Beim Bodyweight-Training verbrennt man weniger Kalorien als bei einem Ausdauertraining.

Falsch! Das Training mit dem eigenen Körpergewicht eignet sich bestens zum Kalorienverbrennen. In Form von hochintensivem Intervalltraining wird der Muskelaufbau angeregt. Mehr Muskelmasse verbrennt mehr Kalorien. Und der sogenannte Nachbrenneffekt sorgt dafür, dass der Körper auch lange Zeit nach dem Training noch mit erhöhtem Grundumsatz arbeitet und man auch daheim auf dem Sofa beim Faulenzen noch ordentlich Kalorien verbrennt.

 

Gleichzeitig spart das Training mit dem Körpergewicht im Vergleich zum gewöhnlichen Ausdauertraining viel Zeit. Durch hochintensive Intervalle kann man in einer halben Stunde ähnlich hohe Kalorienverbrauchswerte erreichen als in einer Stunde moderatem Ausdauertraining.

 

Fazit: Beim Training geht es natürlich nicht nur darum, Kalorien zu verbrennen. Es geht darum, leistungsfähig und gesund zu bleiben/werden. Beim Bodyweight Training trainierst du Muskeln und Gelenke im vollen Bewegungsradius. Davon profitieren Stabilität, Mobilität und Flexibilität im Sport und im Alltag. Du formst also nicht nur deinen Körper und baust Muskeln auf, sondern erhältst auch deine Gesundheit.

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